SAP IM

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Definition: SAP IM

(Investitionsmanagement)

21.07.2021

Investitionen jedweder Art sind meist mit einem gewissen Risiko verbunden. Je nach Einsatz stehen oft hohe Summen auf dem Spiel. Die Investitionen sind immer mit der Hoffnung verbunden, dass die Anlagegüter nach geraumer Zeit hohe Gewinne einfahren. Natürlich ist dies nicht immer der Fall, denn am Ende des Tages sind Investitionen auch immer ein gewagtes Unterfangen ohne Garantie auf Erfolg.

Daher sollte es gut überlegt sein, welche Mittel wie und wo eingesetzt werden, denn Geld und Kredite stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Diese finanziellen Ressourcen müssen also stets gut geplant und kontrolliert werden. Das SAP Investitionsmanagement (IM) macht genau das.

Was ist SAP IM?

Das SAP Investitionsmanagement ist ein SAP ECC-System zur Planung von Investitionsprozessen in Unternehmen. Es deckt dabei alle wichtigen Prozesse der Abwicklung von Investitionen ab: Von der Planung und Strukturierung über die Antragstellung, die Wirtschaftlichkeitsberechnung und Budgetierung bis hin zur Abrechnung und Aktivierung. Alle Maßnahmen, die in einem Kostenrechnungskreis liegen, lassen sich von SAP IM verwalten.

Der Fokus des Moduls ist die Entwicklung und die Verwaltung von Investitionsplänen und Jahresbudgets für sogenannte „Investitionsprogramme“. Diese Programme beschreiben Investitionen und andere Projekte in einer hierarchischen Struktur. Der Begriff der Investition ist hier allerdings nicht nur im traditionellen Sinne zu verstehen, sondern schließt jede Maßnahme mit ein, die mit Kosten verbunden ist und erst nach einer gewissen Zeit einen Nutzen bringt.

Das Investitionsprogramm und die Maßnahmenanforderungen sind originäre Objekte der Komponente IM. Zur Abbildung von Maßnahmen verwendet die Komponente IM Aufträge der Komponenten CO-OM-OPA (Innenaufträge), PM (Instandhaltung) sowie PSP-Elemente der Komponente PS (Projektsystem).

Die Integration mit der Komponente Anlagenbuchhaltung (FI-AA) ermöglicht bei Innenaufträgen und PSP-Elementen die Aktivierung der aktivierungspflichtigen Kostenanteile einer Investitionsmaßnahme auf eine Anlage. Nicht aktivierungspflichtige Kostenanteile sind in die Kostenrechnung abrechenbar.

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Zugänge zu einer Maßnahme können über die Logistikkomponenten des SAP-Systems abgewickelt werden.

Ein integrierter Planungsprozess ermöglicht es, die Planwerte von Maßnahmenanforderungen und Maßnahmen auf das darüberliegende Investitionsprogramm bottom-up hochzuverdichten. Die Budgetierung der Maßnahmen kann umgekehrt top-down vom Investitionsprogramm aus erfolgen.

Die voraussichtlichen Abschreibungen aller geplanten Investitionen können Sie als Plankosten in die Kostenstellenrechnung überleiten.

Die einzelnen Module sind so konzipiert, dass sie verschiedene Prozesse unabhängig voneinander ermöglichen. Dazu gehören z.B. das Management-Accounting, Haushaltsgenehmigungen und Mittelverwendungen. Dabei können die Anwender mit SAP IM auch immer das gesamte Budget im Auge behalten, nicht nur einzelne Ebenen oder Prozesse. Des Weiteren erhalten sie auch eine Übersicht von Planungs- und Budgetabläufen. Investitionsprojekte können dabei auch Kapitalanlagen, Research, Instandhaltung und die Weiterbildung von Mitarbeitenden sein.

SAP Investitionsmanagement enthält nur Funktionen zur Verwaltung von Investitionen in das Anlagevermögen. Das Management dieser Finanzanlagen übernimmt hingegen das SAP Treasury Management (SAP TR).

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